Hundefutter umstellen – so wird’s gemacht

Aktualisiert: 13. November 2018
Das Wichtigste in der Kurzzusammenfassung.
  • Es gibt mehrere Gründe, warum sie Hundefutter umstellen müssen oder möchten. Es gibt gesundheitliche Gründe oder einfach, weil ihr Hund nun älter ist und andere Nährstoffe erhalten soll.

  • Bis jetzt waren sie mit dem Futter ihres Hundes zufrieden und es gab keinen Grund, das Futter umstellen zu  müssen. Doch nun hat ihr Hund ganz plötzlich eine Futterunverträglichkeit oder gar eine Allergie entwickelt?

  • Hundebesitzer berichten auch, dass es nicht selten vorkommt, dass ihr Hund einfach das übliche Futter nicht mehr mag und nun ablehnt. Wissen sie, auch ihr Hund, hat seinen eigenen Geschmack und ja dieser kann sich verändern.

Egal aus welchem Grund, sie haben sich entschieden haben, das Futter ihres Hundes nun umzustellen, sie müssen einige Dinge beachten. Können sie ab morgen einfach ein anderes Futter füttern? Nein, auf keinen Fall, können sie das Futter von jetzt auf gleich einfach umstellen. Eine Umstellung des Futters muss langsam und nach und nach erfolgen. Eine zu schnelle Umstellung des Hundefutters kann zu Verdauungsprobleme und sogar zum Erbrechen führen. Diese Probleme können ihren Hund mehrere Tage belasten, von daher raten Hundekenner dringend davon ab, eine zu schnelle Umstellung zu starten.

Die ersten Schritte, wenn sie das Hundefutter umstellen

Im ersten Schritt und das noch vor der Umstellung, sollten sie genau prüfen, für welches Hundefutter sie sich entscheiden. Wenn sie nicht von ihrem Tierarzt, aus gesundheitlichen Gründen, ein Futter empfohlen bekommen haben, dann prüfen sie zuerst mal die Nährstoffe und Inhaltsstoffe des neuen Futters. Speziell, wenn sie auf Grund einer Allergie, das Futter ihres Hundes umstellen müssen, sollten sie genau die Nährstoffe im neuen Futter kontrollieren. Allergene Substanzen verstecken sich häufig hinter mehr als einem Begriff. Nehmen sie sich die Zeit und informieren sie sich gründlich, damit diese Futterumstellung nicht ganz umsonst durchgeführt wird. Dies ist auch bei einem Bio Hundefutter Test zu beachten, da nicht jeder Hund alles verträgt. Achten sie ferner unbedingt auf Zusatzstoffe, die sich vielleicht im Futter verstecken könnten.

Achten sie auf Zusatzstoffe im Hundefutter

Auch sollten sie ihren Hund nicht mit Geschmacksverstärkern oder gar mit Zucker belasten. In diesem Fall sind die Zusatzstoffe, die für uns Menschen nicht gut sind, auch für ihren Hund nicht gesundheitsfördernd. Farb- und auch Aromastoffe, sind in der Regel in Futter enthalten, mit schlechterer Qualität. Diese Stoffe werden zum Strecken des Hundefutters genutzt, um die Kosten für die Herstellung zu reduzieren.

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Warum Hundefutter umstellen?

Einige Punkte, konnten sie in diesem Artikel schon lesen, daher hier nur eine kurze Zusammenfassung. Futterumstellung können notwendig werden:

  • Bei einer Allergie ihres Hundes.
  • Ihr Hund mag das derzeitige Futter nicht mehr.
  • Unverträglichkeit des Hundefutters.
  • Ihr Hund ist älter geworden und benötigt andere Nährstoffe.
  • Sie möchten einfach ein besseres Hundefutter füttern.
  • Schlechtes und verändertes Fell.
  • Ihr Hund verliert an Gewicht, trotz regelmäßiger Mahlzeiten.

Hundefutter umstellen, wie machen sie es richtig?

Eine Umstellung muss auf jeden Fall sehr langsam und in mehreren Schritten erfolgen. Nehmen sie die Tagesmenge an Futter ihres Hundes und teilen diese in fünf bis sechs Portionen auf. Sie füttern also in der Zeit der Umstellung, fünf bis sechs Mal. Am ersten Tag ersetzen sie eine Portion des alten Futters durch die Einheit des neuen Futters. Diese Zusammensetzung füttern sie zwei bis drei Tage. Im nächsten Schritt, also am dritten oder vierten Tag, ersetzen sie wieder eine der Portionen durch das neue Futter. Sie haben also ab diesem Zeitpunkt schon zwei Futtereinheiten mit dem neuen Futter. Diese Vorgehensweise setzen sie so lange fort, bis ihr Hund jede Einzeldosis mit dem neuen Hundefutter erhält.

Welche Nebenwirkungen, wenn sie das Futter zu schnell umstellen?

Sie können das aktuelle Futter nicht einfach weglassen und mit dem neuen beginnen. Ihr Hund könnte unter Verdauungsprobleme oder starken Blähungen leiden. Verdauungsprobleme bei ihrem Hund, äußern sich mit Durchfällen oder Problemen beim Stuhlgang. Auch Erbrechen kann Folge einer zur schnellen Umstellung sein.

Das neue Futter verträgt ihr Hund nicht, können sie gleich wieder umstellen?

Sie werden ziemlich schnell merken, ob ihr Hund das neue Futter mag und auch verträgt. Schleicht ihr Hund um den Fressnapf und frisst nur widerwillig, dann schleichen sie das neu angesetzte Futter wieder aus. Starten sie mit dem neuen Hundefutter einfach auf die oben beschriebene Art und Weise. So wie sie, mag auch ihr Hund nicht alles, machen sie sich keine Gedanken, wenn sie nicht gleich beim ersten Mal, das richtige Hundefutter finden. Das gilt auch für die Welpen, deswegen sollte ein Welpenfutter Test mit Bedacht durchgeführt werden, da die Welpen noch im Wachstum sind.

Wie finde ich die richtige Menge des Hundefutters?

Andere Hundebesitzer sind oft eine Hilfe, wenn man Fragen hat, rund um den Hund. Doch bei der Einstellung ihres Hundefutters und auch der Menge, kann nur ihr Hund die Fragen beantworten. Er gibt die Menge des Futters vor und zwar durch seine Größe, sein Alter, sein Geschlecht, seine Rasse (siehe hier für die Französische Bulldogge oder hier für den Dackel) und die Art wie er bewegt wird. Wenn sie Zweifel haben, die richtige Menge zu finden, dann bitte sprechen sie mit ihrem Tierarzt, der kennt ihr Tier neben ihnen am besten.

Plötzliches Futterverweigerung ihres Hundes, kann auch krankheitsbedingt sein, bitte bedenken sie dies, bevor sie das Futter einfach umstellen.

Die Umstellung auf ein neues Hundefutter, dauert mindestens ein bis zwei Wochen. Bedenken sie den Zeitfaktor, wenn sie eine Futterumstellung planen.

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